Wie Sie die silberne Bilanzregel am Besten umsetzen

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Die silberne Bilanzregel wird eher selten diskutiert, wenn es darum geht, erfolgsversprechende Liquiditäts-Strategien zu entwickeln. Das ist einerseits verständlich. Denn mit der goldenen Bilanzregel verfügen Sie als Entscheidungsträger bereits über eine einfache und präzise Methode, das Anlagevermögen auf eine sichere Basis zu stellen.

Zugleich aber ist das Einhalten der goldenen Bilanzregel nicht immer möglich oder gar in seiner strengen Form sinnvoll. Mit der silbernen Bilanzregel lassen sich ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielen. Dabei kann Factoring wertvolle Beiträge liefern.

Goldene Bilanzregel: Der Königsweg

nsere österreichischen Kollegen haben in der Vergangenheit bereits ausführlich über die goldene Bilanzregel berichtet und diese als den Königsweg beschrieben, sich als Firma vor den Risiken eines finanziellen Zusammenbruchs wirksam ab zu sichern. Daran, dass dem so ist, wollen wir auch gar keine Zweifel aufkommen lassen.

Denn: So smart die goldene Bilanzregel ist, so einfach ist sie auch. So verlangt sie schlicht, dass das gesamte Anlagevermögen komplett durch Eigenkapital gedeckt wird. Das klingt zunächst einmal recht unspektakulär. Tatsächlich aber lässt sich durch das Einhalten dieser einfachen Regel erreichen, dass Sie jederzeit vor unerwünschten Schocks – wie einem Zahlungsausfall oder einer plötzlichen, unerwarteten Zahlungsverpflichtung – abgesichert sind.

Silberne Bilanzregel: Fristgerecht und sicher

Leider sieht sich nicht jedes Unternehmen in der Lage, dieses auf dem Papier so einfache Prinzip in die Praxis um zu setzen. Das liegt daran, dass der Aufbau eines umfangreichen Eigenkapitalbestands eine hohe Liquidität erfordert – und genau diese steht auf hart umkämpften Märkten nahezu ununterbrochen unter Druck. Und, von einer rein praktischen Warte aus betrachtet, ist gerade für viele KMU eine völlige Absicherung gegen Forderungsrisiken alleine durch Eigenkapitalreserven oftmals eher utopisch.

So darf man die silberne Bilanzregel als eine Art leicht abgeschwächte Variante der goldenen Bilanzregel auffassen. Hier wird nunmehr „nur“ noch gefordert, dass das Anlagevermögen durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt ist. Damit können also beispielsweise auch Kredite einfließen, die nicht zeitintensiv zurückgezahlt werden müssen.

>> Das erleichtert die Abdeckung ungemein, und muss nicht zwangsläufig einen Nachteil gegenüber dem Königsweg darstellen.

Silberne Bilanzregel umsetzen – mit Factoring

Damit es aber mit der silbernen Bilanzregel klappt, müssen zumindest zwei kritische Konditionen gegeben sein:

  • Ihre Liquidität muss so hoch sein, dass Sie auf einen stabilen Eigenkapitalbestand zurück greifen können.
  • Sie müssen in der Lage sein, auf ausreichend Fremdmittel zurück zu greifen. Das wiederum setzt eine gewisse Mindest-Bonität voraus.

Factoring kann Ihnen bei der Erreichung dieser beiden Ziele – und damit auch der silbernen Bilanzregel insgesamt – wertvolle Dienste leisten. Denn Factoring eliminiert das Ausfallrisiko für sämtliche Forderungen, die Sie an uns verkaufen. So erhalten Sie Ihr Geld innerhalb von nur zwei Tagen und können anschließend frei darüber verfügen.

Das erhöht einerseits ganz direkt Ihre Liquidität. Zugleich sinkt, zusammen mit den Ausfallrisiken einzelner Forderungen, auch das Gesamtunternehmensrisiko. Und das kommt in der Regel auch Ihrer Bonität zugute.

Wenn Sie die silberne Bilanzregel umsetzen wollen, kommen Sie um Factoring nicht herum. Unsere Berater erklären Ihnen dazu gerne alles Weitere und machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

 

Sie erreichen uns entweder telefonisch +49 721 723 803 50 oder über unser Webformular.

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