Überbrückungskredit zur Zwischenfinanzierung: Die Vor- und Nachteile

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Finanzielle Engpässe kommen im privaten wie auch im gewerblichen Bereich immer mal wieder vor. Um diese erfolgreich zu überwinden, wird kurzfristig eine – meist überschaubare – Summe an Kapital benötigt.

Hier kann ein Überbrückungskredit die passende Lösung sein. Der Überbrückungskredit kommt vor allem im Hausbau zur Finanzierung des lang gehegten Wunschs vom Eigenheim zum Einsatz. Aber auch Unternehmen können von dieser Kreditform profitieren. Wir stellen sie Ihnen mitsamt ihren Vor- und Nachteilen vor.

Was ist ein Überbrückungskredit?

Bei dem Überbrückungskredit handelt es sich um eine Art von Darlehen, das der kurzfristigen Überwindung von Liquiditätsengpässen dient. Kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen diese Kreditform besonders gern, um kurzfristige Maßnahmen durchzuführen. Aus diesem Grund spricht man auch von „Zwischenfinanzierung“. Der Überbrückungskredit kann alleinig oder auch ergänzend zu einem bereits bestehenden Kredit eingesetzt werden. Er unterscheidet sich insofern vom klassischen Kredit, dass er nur über eine vergleichsweise kurze Laufzeit verfügt. So bewegen sich die Laufzeiten des Überbrückungskredits in der Regel zwischen 30 und 100 Tagen. Sechs Monate werden nur selten überschritten und Mindestlaufzeiten von einem Jahr, wie man sie von klassischen Ratenkrediten kennt, gibt es beim Überbrückungskredit nicht. Der eher kleine Kreditrahmen ermöglicht es den Kreditnehmern ferner, die geliehene Summe auf einmal zurückzuzahlen, sobald wieder genügend liquide Mittel zur Verfügung stehen. Auch Ratenzahlung ist beim Überbrückungskredit aber möglich.

Wie funktioniert ein Überbrückungskredit für Unternehmen?

Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen kommt es nicht selten dazu, dass man selbst nicht über genügend liquide Mittel verfügt, um notwendige Investitionen zu tätigen. In diesen Situationen kann ein Überbrückungskredit Abhilfe schaffen. Er verschafft KMU kurzfristig die Liquidität, die diese benötigen, um den Geschäftsbetrieb am Laufen zu halten. So kann es beispielsweise vorkommen, dass das Monatsende kurz bevor steht, das Firmenkonto leer ist, die Gehälter für die Mitarbeiter aber noch nicht bezahlt sind. Oft fehlen auch die finanziellen Mittel, wenn man Rechnungen zeitnah begleichen muss. Oder Firmen wollen die einzigartige Möglichkeit nutzen und Waren oder Rohstoffe einkaufen, wenn diese gerade zu besonders günstigen Konditionen erhältlich sind. In diesen Fällen bietet es sich an, auf die unkomplizierte Form der Zwischenfinanzierung mit einem Überbrückungskredit zurückzugreifen. Die gewünschte Summe wird den Unternehmen kurzfristig zur Verfügung gestellt und kann als Einmalzahlung bereits nach einer kurzen Zeitspanne an die Bank zurückgegeben werden.

Welche Vorteile verspricht ein Überbrückungskredit?

Die Vorteile des Überbrückungskredits liegen vor allem in seiner unbürokratischen, schnellen und unkomplizierten Vergabe. Die Möglichkeit, eine kleine Summe zu einem festen Zinssatz für einen kurzen Zeitraum zu leihen, ermöglicht es dem Kreditnehmer, recht problemlos an die Menge Geld zu kommen, die er benötigt, um einen kurzfristigen Liquiditätsengpass erfolgreich zu überwinden. Außerdem kann der Überbrückungskredit mit einer hohen Flexibilität bei der Kredittilgung punkten, schließlich haben die Kreditnehmer die Möglichkeit, ihre Schulden bei der Bank noch vor Ablauf der Kreditlaufzeit zu tilgen.

Was sind die Nachteile der Zwischenfinanzierung?

Diese durchaus attraktiven Kreditkonditionen lassen sich die Banken aber natürlich auch etwas kosten. Darum müssen Kreditnehmer bei Aufnahme eines Überbrückungskredits mit außergewöhnlich hohen Zinsen rechnen. Da die Kreditlaufzeit meist bei nur wenigen Monaten liegt, stellt diese Kreditform für die Unternehmer meist aber trotzdem noch eine attraktivere Möglichkeit als der klassische Ratenkredit dar. Das gestaltet sich für die Banken selbst aber nur wenig lukrativ, weshalb viele Banken überhaupt keine Überbrückungskredite anbieten. Hinzu kommt, dass auch beim Überbrückungskredit eine ausreichende Bonität und genügend Sicherheiten vorzuweisen sind. Gerade Freiberufler und Selbstständige haben es deshalb oft schwer, einen Überbrückungskredit gewährt zu bekommen.

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