Liquiditätskennzahlen und Factoring: Perfekte Partner

veröffentlicht | Finanzierung

Wer die eigenen Liquiditätskennzahlen nicht kennt, kennt letztlich sein eigenes Unternehmen nicht. Liquiditätskennzahlen bieten Ihnen nämlich einen Überblick darüber, was Sie erwerben und einnehmen und wie sich diese beiden Größen im Laufe der Zeit entwickeln, ob sie zu Überschüssen oder temporären Defiziten führen.

Eine solide Planung zieht dabei alle Liquiditätskennzahlen in Betracht. In dieser Einführung zeigen wir Ihnen, worum es dabei konkret geht – und wie Sie Ihre Liquiditätskennzahlen mit Factoring optimieren können.

Liquiditätskennzahlen: Liquidität 1. Grades

Es gibt grundsätzlich drei Liquiditätskennzahlen. Die Liquidität 1. Grades wird gemeinhin auch als Cash Ratio bezeichnet. Sie beschreibt das Verhältnis von liquiden, also sofort verfügbaren, Mitteln zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Oder anders gesagt ermittelt diese Liquiditätskennzahl, in wiefern Sie alle kurzfristig anfallenden Rechnungen direkt aus Ihren Bar- oder Girokontobeständen decken können. Experten empfehlen hier oft eine Quote von 5-10%, doch dürfen es durchaus ein paar Prozent mehr sein.

Liquiditätskennzahlen: Liquidität 2. Grades

Eine Deckungsquote von gerade einmal 5-10% bei der Liquidität 1. Grades mag zunächst wie ein Risiko anmuten. Doch stehen Ihnen ja noch zusätzlich zu Ihren direkt verfügbaren Mitteln noch kurzfristige Forderungen zur Verfügung, aus deren Erlös sich anfallende Verbindlichkeiten begleichen lassen. Stellt man nun kurzfristige liquide Mittel und kurzfristig anfallende Forderungen den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber, erhält man die zweite wichtige Liquiditätskennzahl, die Acid Test Ratio. Beträgt dieser Wert nicht 100%, bedeutet das, dass Sie auf eine Deckungslücke zusteuern und nicht alle Rechnungen direkt begleichen können.

Liquiditätskennzahlen: Liquidität 3. Grades

Die letzte der drei wichtigsten Liquiditätskennzahlen untersucht, inwiefern kurzfristige Verbindlichkeiten durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und Vorräte beglichen werden können. Diese Liquiditätskennzahl nennt sich Current Ratio und sollte idealerweise bei knapp 150% liegen. Liegt sie darunter, besteht die Gefahr einer Unterfinanzierung, liegt sie darüber, sind oftmals die Lagerbestände zu hoch. Unter 100% spricht man von einem Verstoß gegen die goldene Bilanzregel, die besagt, dass langfristiges Anlagevermögen auch langfristig finanziert werden muss.

Factoring: Liquiditätskennzahlen optimieren

Die oben genannten Liquiditätskennzahlen bieten Ihnen wertvolle Anhaltspunkte dazu, ob Sie sich auf dem richtigen Weg befinden oder nicht. Allerdings bieten Sie Ihnen keine direkten Tipps, wie sich eventuelle Defizite ausgleichen lassen. Hier lässt sich mit Factoring eine Menge erreichen. Denn Factoring hat nahezu immer eine direkte, positive Auswirkung auf die Liquidität eines Unternehmens. Das liegt daran, dass beim Factoring Ausfallrisiken eliminiert werden und schneller Geld aus erbrachten Leistungen in den Betrieb fließt. Durch die Nutzung von Skonti ist Factoring zusätzlich oftmals kostenneutral, was einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen, vergleichbaren Instrumenten wie beispielsweise einer Warenkreditversicherung bietet.

Sind Sie daran interessiert, mit Factoring Ihre Liquiditätskennzahlen zu verbessern? Dann freuen wir uns über Ihren Anruf unter +49 721 723 80350 Wir erklären Ihnen alles, was Sie über den Factoring Ablauf wissen müssen und erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

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