Was ist Leasing – und was bringt es meinem Unternehmen?

veröffentlicht | Finanzierung

Leasing bietet in vielen Branchen seit vielen Jahren eine hervorragende Alternative zum Kauf. Vielleicht haben auch Sie schon einmal darüber nachgedacht, sind jedoch bei der Analyse der Vor- und Nachteile ins Grübeln gekommen.

Tatsächlich ist Leasing bei genauerer Betrachtung ein überraschend komplexes Thema, dessen Sinnhaftigkeit in jedem einzelnen Fall aufs Neue überprüft werden muss. Für manche handelt es sich dabei gar um ein höchst effizientes Instrument zur Finanzierung teurer Vorhaben. Um Ihnen ein wenig Starthilfe zu bieten, haben wir die wichtigsten Punkte für Pro und Kontra zusammengestellt.


Leasing: Bewährte Methode

Unter Leasing versteht man ganz einfach gesagt das Anmieten oder Pachten eines Anlageobjekts. Die beiden wohl typischsten Fälle sind die Fahrzeugfinanzierung im Privatbereich sowie das Maschinenleasing im Unternehmensbereich. In beiden Fällen entrichtet der Leasingnehmer monatliche Beiträge an das Leasingunternehmen, statt das Auto oder die Maschine mit einer einzigen großen Zahlung zu erwerben. Letztendlich kann man auch das Mieten einer Wohnung – im Gegensatz zum Kauf - als Leasingvertrag betrachten.

Gemeinsam ist all diesen Fällen, dass beim Leasing das Leasingunternehmen Eigentümer des Gegenstands bleibt und dieser am Ende der vereinbarten Leasingperiode wieder an ihn zurückgeht. Die Finanzierung wird dabei nicht günstiger, wohl aber leichter realisierbar.


Leasing: Vorteile und Nachteile

Der offensichtlichste Grund für das Leasing besteht in seiner Schonung der Eigenkapitalressourcen. Gerade bei sehr teuren Anlagen für die Produktion können die Anschaffungskosten im Millionen-Eurobereich liegen. Hier bietet Factoring eine Verteilung der Finanzierung auf einen längeren Zeitraum und somit eine geringere Belastung.

Dennoch hat Leasing gegenüber einem Kauf nicht nur Vorteile, wie Sie der folgenden Gegenüberstellung entnehmen können:


Leasing Vorteile:

  • Stets das neuste Modell einer Maschine oder eines PKW bei der Fahrzeugfinanzierung.
  • Schont Eigenkapital. Bilanzneutral.
  • Leasing kann oft mit sehr günstigen Service-Verträgen kombiniert werden.
  • Im Optimalfall können die Leasingraten steuerlich abgesetzt werden.
  • Verträge können sehr flexibel gestaltet werden.
  • Leasing bietet hervorragende Kalkulierbarkeit.
  • Entsorgen von Maschinen entfällt.
  • Kann oft gegen Ende der Leasingperiode in einen Kauf umgewandelt werden.


Leasing Nachteile:

  • Man ist niemals Eigentümer des Objekts.
  • Kann unter Umständen teurer sein als ein Kredit. Genaue Kalkulationen sind also extrem wichtig.
  • Bei Säumigkeit drohen Sanktionen, bis hin zur Kündigung des Vertrags.
  • Garantie- und Gewährleistungsprobleme können kompliziert werden.
  • Leasingverträge sind oftmals an Leistungen gebunden, die man nicht benötigt.


Factoring: Leasing optimieren

Gerade die Möglichkeit, auf einem sich technologisch schnell entwickelnden Markt stets mit dem neusten Equipment arbeiten zu können spricht eindeutig für Factoring. Gleichzeitig sollten Sie sich der Gefahren bewusst sein. Denn sollte sich ein plötzlicher Kapitalbedarf ergeben, steht Ihnen nicht die Möglichkeit offen, sich durch die Veräußerung der Maschine Luft zu verschaffen.

Gerade auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, Leasing mit einem Instrument wie Factoring zu verbinden. Durch das Verkaufen von Forderungen beschleunigen Sie nämlich den Rechnungseintreibungsprozess und erhöhen Ihre Liquidität beträchtlich. Damit sind Sie für eventuelle Schocks bestens gewappnet.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie gerne mehr darüber wissen möchten, wie das in der Praxis und in Ihrem Unternehmen aussehen könnte und wie Sie Dank Factoring Ihr Debitorenziel erreichen können. Unsere Berater freuen sich auf Ihren Anruf unter +41 43 321 25 02 oder über eine E-Mail über unser Webformular.

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