Frankenstärke:

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Die Fakten.

Die Auswirkungen.

Die Lösungen.

Wir haben uns in unserem Blog bereits mehrfach mit dem Thema Frankenaufwertung auseinander gesetzt. Dafür gibt es auch gute Gründe: Bereits unmittelbar nach der Entscheidung der umstrittenen Schweizer Nationalbank mutmaßten die ersten Experten, ein stärkerer Franken stelle eine ernsthafte Bedrohung für die Exportwirtschaft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit dar.

Wie neue Studien nun beweisen, waren diese Befürchtungen nicht aus der Luft gegriffen und keineswegs reine Schwarzmalerei. Gerade mittelständischen Unternehmen geht zunehmend die Puste aus und die Kapitaldecke wird dünn. Wenn auch Ihr Unternehmen betroffen ist, haben wir jedoch mit Factoring eine Lösung an zu bieten.


Frankenstärke: Hat die SNB versagt?

In einem von zwei aktuellen Beiträgen setzt sich die Neue Züricher Zeitung mit der Ursachenforschung für die Problematik auseinander. Oder genauer gesagt: Sie sucht nach Schuldigen. Musste die SNB eine unpopuläre, aber letztendlich notwendige Entscheidung treffen? Oder hat sie sich schlicht und ergreifend verkalkuliert? Ist die Schweiz das Opfer einer zunehmend schwachen Eurozone? Oder hat sie es versäumt, durch eine aktive Politik selbst als positive Kraft aufzutreten?

Für den deutschen Wirtschaftsexperten Peter Bofinger steht fest, dass die zentrale Währungsinstanz des Landes fälschlicherweise für „einen unsicheren Schaden in der Zukunft einen sicheren Schaden in der Gegenwart“ in Kauf genommen habe. Dabei habe sie versucht, die Währungsautonomie zu wahren und sich von der Misere der europäischen Einheitswährung abzukoppeln. Das jedoch, sei laut Bofinger in der Praxis angesichts der gegenseitigen Abhängigkeiten und Verknüpfungen sowie der geringen Größe der Schweiz überhaupt nicht möglich.

Zwar bedeute die direkte Anbindung an den Euro letztendlich eine de-facto-Mitgliedschaft. Das habe man ausschließen wollen. Nun jedoch drohe der Eidgenossenschaft, ähnlich wie England in den späten 90ern, eine Deindustrialisierung. Und das stelle den weitaus größeren GAU dar.


KMU: Besonders betroffen

Erste Zeichen für eine solche fatale Entwicklung lassen sich bereits beobachten. Im Gespräch zwischen Swissmem-Präsident Hans Hess und UBS-Schweiz-Chef Lukas Gähwiler wird deutlich, dass vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Folgen der Frankenaufwertung zu spüren bekommen.

Die Folgen bestehen vor allem in den folgenden Punkten:

  • Ein voraussichtlicher Anstieg der Kurzarbeit.
  • Ein Anstieg der Automatisierung aller automatisierbarer Prozesse unter gleichzeitiger Auslagerung der nicht automatisierbaren Prozesse ins Ausland.
  • Auftragsrückgänge für viele Exportunternehmen, die sich entweder auf geringere Volumina bei gleichbleibenden Preisen oder schmerzhafte Preisschnitte entscheiden müssen.
  • Da die Situation eine Zunahme des Kreditrisikos bedeutet, werden Kredite an den Mittelstand seitens der Banken noch zusätzlich zurückgefahren.

 

Factoring: Wege aus der Klemme

Nicht alle Übel der Schweizer Wirtschaft lassen sich auf die Frankenaufwertung zurückführen. So betonen Hess und Gähwiler beide, dass auch die inflationär wachsende Auflagenbürokratie sowie die damit verbundenen Kosten deutlich an der Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Betriebe nagt. Und mit einem Kreditfonds in zweistelliger Millionenhöhe hat man bereits einen ersten Schritt in Richtung Unterstützung getätigt.

Dies ist jedoch kaum mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. So stellt sich vielen Unternehmern die ganz konkrete Frage nach einem Ausweg aus der misslichen Lage.

Factoring kann dabei entscheidende Impulse bieten. Denn dabei verkaufen sie eine oder mehrere zukünftige Forderungen an uns und erhalten Ihr Geld nahezu unmittelbar ausgezahlt. Damit gewinnen Sie an Liquidität hinzu, können Ihre Bonität verbessern und sich gegenüber der europäischen Konkurrenz wieder etwas Luft verschaffen. Die damit verbundenen Kosten wiegen die Gewinne mehr als auf – und können durch Nutzung von Skonti meist wieder ausgeglichen werden.

Interessiert? Unsere Berater freuen sich auf einen Anruf unter +41 43 321 25 02 oder über eine kurze Nachricht.

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