Debitorenmanagement

veröffentlicht | Finanzierung

Definition und Empfehlungen:

Die Arbeit im eigenen Unternehmen könnte so viel Spaß machen – wenn nur die lästige Buchhaltung nicht wäre! Wenn Sie sich mit dem Controlling und fiskalen Verpflichtungen Ihrer Geschäftstätigkeit überfordert fühlen, sind Sie keineswegs allein. In vielen mittelständischen Schweizer Unternehmen sorgt die Buchhaltung bei der Geschäftsführung für Irritationen, Kopfzerbrechen und Ablenkung von der eigentlichen unternehmerischen Tätigkeit. Ein geordnetes Debitorenmanagement, ergänzt um Factoring, kann dabei wertvolle Unterstüzung bieten. Und dafür sorgen, dass die Arbeit wieder Spaß macht. In unserer Definition des Debitorenmanagements finden Sie alles Wichtige, um unmittelbar eigenhändig die ersten Schritte zu machen.


Aufgaben des Debitorenmanagement

Eine Definition des Begriffs Debitorenmanagement ist eng an die damit verbundenen Ziele geknüpft. Worin genau bestehen also die Aufgaben eines solchen Debitorenmanagements? Es lassen sich grob gesagt die folgenden Funktionen nennen:

  • Reduktion oder Elimination von Ausfallrisiken
  • Reduktion des Gesamtunternehmensrisikos
  • Optimierung des Rückzahlungsprozesses
  • Vermeidung von Fehlern bei der Eintreibung von Verbindlichkeiten
  • Langfristige Optimierung der Liquidität
  • Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Entscheidungsfindung


Aus dieser Aufzählung wird bereits ersichtlich, wie grundlegend und essentiell das Debitorenmanagement für ein erfolgreiches Management ist. Jede Verbesserung auf diesem Gebiet macht sich schließlich ganz unmittelbar in dem gesamten Unternehmen bemerkbar. Damit stellt das Debitorenmanagement eine Kernkompetenz dar und sollte absolute Priorität genießen.


Definition & Anspruch für das Debitorenmanagement

Das Controllingportal hat in einem hervorragenden Beitrag zur Definition des Debitorenmanagements das ganze Dilemma vieler KMU trefflich beschrieben Einerseits sind viele Unternehmen von ein bis drei großen Bestandskunden abhängig und besteht somit ein berechtigtes Interesse daran, diesen Kunden beispielsweise mit einer gewissen Kulanz bei der Begleichung offener Rechnungen entgegen zu kommen.

Andererseits darf dabei keine Situation entstehen, bei der das eigene Unternehmen zum Subventionsgeber wird oder diese Kulanz brutal ausgenutzt wird. Einem guten Debitorenmanagement ist somit die zentrale Aufgabe gestellt, zwischen diesen beiden Interessen einen Ausgleich zu finden.

Daraus ergibt sich die folgende Definition für das Debitorenmanagement:

Das Debitorenmanagement soll die Forderungen des Unternehmens so eintreiben, dass die Liquidität des Unternehmens unter Berücksichtigung der Kundeninteressen optimiert wird.


Empfehlungen für das Debitorenmanagement

Ausgehend von dieser Definition gibt das Controllingportal die folgenden Empfehlungen für ein wirkungsvolles, effektives Debitorenmanagement:

  • Stellen Sie einwandfrei sicher, dass Ihre AGBs rechtlich korrekt sind. Denn nur dann haben Sie die notwendige Basis dafür, dass Sie Ihre Forderungen auch durchsetzen können.
  • Sorgen Sie dafür, dass ein System installiert wird, mit dem Sie nicht nur einzelne Forderungen überprüfen können, sondern Ihren Forderungsbestand als Ganzes. Frozen Receivables ist eine von verschiedenen Optionen, die sich dazu anbieten. Dabei kann der aktuelle Forderungsbestand über einen längeren Zeitraum genau verfolgt werden.
  • Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihre Rechnungen das Zahlungsziel genau beziffern und warten Sie auf keinen Fall zu lange damit, eine eventuell notwendige Mahnung zu verschicken.
  • Wenn es hart auf hart kommt, nutzen Sie alle Ihre Möglichkeiten, um die Durchsetzung der Forderung zu erzwingen.


Factoring zur Optimierung des Debitorenmanagement

Mit den genannten Empfehlungen lässt sich bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber Ihrer aktuellen Situation erreichen. Gleichzeitig besteht auch weiterhin ein entscheidender Nachteil darin, dass ein derart professionalisiertes Debitorenmanagement zeitaufwendig ist und in der Praxis oftmals nicht umgesetzt werden kann.

Eine der vielleicht besten Empfehlungen besteht deswegen darin, die oben genannten Schritte um die Nutzung von Factoring zu ergänzen. Dabei werden eine oder mehrere Forderungen an einen externen Dienstleister ausgelagert. Dieser überweist Ihnen den Rechnungsbetrag schon heute und kümmert sich anschließend um die gesamte Rechnungseintreibung. Dabei kann die fällige Gebühr durch die Ausnutzung von Skonti meist wieder mehr als wett gemacht werden.

Das gute an Factoring ist, dass Sie nicht alle Forderungen verkaufen müssen und somit auch weiterhin den Kontakt zu Ihren Kunden pflegen können. Sind Sie daran interessiert, Ihr Debitorenmanagement mit Factoring zu optimieren?

Dann helfen Ihnen die Berater von Svea gerne weiter. Sie erreichen uns über unsere Nummer +41 43 321 25 02 oder unser Kontaktformular.

 

veröffentlicht