Die Sharing Economy und was Factoring damit zu tun hat

06/10/2017

Das Konzept der Sharing Economy erschien eine Weile lang wie die Vision einer schöneren, besseren Welt. Die eigene Wohnung zu vermieten und sich in einem fremden Apartment ein zu quartieren; sich den Kauf eines eigenen Wagens zu sparen und stattdessen Car Pooling zu betreiben – solche Ansätze deuteten ein Gegenmodell zur harten Marktwirtschaft an.

 

Wie sich nun immer mehr herausstellt, ist jedoch auch die Sharing Economy lediglich eine neue Variante des Kapitalismus, bei der, wie es die Historikerin Luise Tremel formuliert hat„Leute ihre Wohnungen in guten Stadtteilen [kapitalisieren], damit andere Leute mit ohnehin guten Zugangschancen zu Gütern sie mieten können.“

 

Ist es also schon wieder vorbei mit dem Siegeszug des Teilens?

 

Einige aktuelle Artikel scheinen dies zumindest an zu deuten. Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, waren einige Experten sogar schon vor zwei Jahren der Meinung, dass die Sharing Economy tot sei. Verantwortlich dafür sei ein Gefühl der Müdigkeit angesichts stets neuer Varianten des Konzepts sowie der Einsicht, dass nur sehr wenige von ihnen die versprochenen Vorteile auch tatsächlich ein zu lösen im Stande sind.

 

Andere bescheinigen der Sharing Economy durchaus noch ein wenig mehr Lebenszeit, halten sie aber eher für eine Erweiterung des bestehenden Angebots als ein revolutionäres neues Konzept. Die Expertin Rachel Botsman beispielsweise erkennt in der Sharing Economy ein Modell, „nicht genutzte Kapazitäten von Wohnungen, Autos oder menschlichem Wissen, noch besser zu verwerten“, und zu kapitalisieren „was dem Wirtschaftskreislauf bisher entzogen war.“

 

Unabhängig davon, welche Perspektive man einnimmt, dürfte der Hype um die Sharing Economy also tatsächlich schon wieder vorbei sein.

 

Sharing Economy & Factoring

Gleichzeitig hat die Sharing Economy andere Industriezweige zweifelsohne  spürbar beeinflusst. So bilden sich immer mehr Finanzdienstleister heraus, die ihr Angebot auf die neuen Unternehmer der Sharing Economy ausrichten. Dabei werden bestehende Produkte nunmehr auf deutlich kleinerem Maßstab angeboten – wie beispielsweise auch bei Factoring.

 

So besteht in manchen Ländern die Möglichkeit, Factoring auf Einzelrechnungsbasis und auch bei sehr geringen Umsätzen zu betreiben. Auch bei Svea haben wir stets betont, wie bedeutend Factoring gerade für den Mittelstand sein kann. Auch aus diesem Grund haben wir uns stets auf das sogenannte selektive Factoring spezialisiert.

 

Das bedeutet konkret:

 

  • Sie sind nicht langfristig an einen Factoring-Vertrag gebunden.
  • Sie verkaufen nur die Rechnungen, die Sie wirklich verkaufen wollen.
  • Sie behalten die Kontrolle darüber, welche Kunden Sie persönlich betreuen wollen und welche nicht.
  • Sie erhalten ein auf die konkrete Forderung abgestimmtes Preisangebot, statt einer oftmals deutlich unattraktiveren Mischkalkulation.
  • Bei der Umsatzmindestgrenze gehen wir aktiv auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Mittelstands ein.

 

Mit der Sharing Economy mag Factoring zwar nicht direkt etwas zu tun haben. Eines aber steht fest: Wir teilen gerne die Vorteile dieses Instruments, mit jedem, der sich dafür interessiert.

 

Sprechen Sie also mit unsere Beratern und lassen Sie sich ein kostenloses Angebot erstellen. Entweder telefonisch unter +43 7205 12015 oder über unser Kontaktformular.