Wie Sie Ihre Unternehmenserweiterung erfolgreich finanzieren

08/12/2016

Wenn ein junges Unternehmen prosperiert und finanziell gut aufgestellt ist, stellt sich ülicherweise nach wenigen Jahren die Frage nach einer möglichen Unternehmenserweiterung. Diese geht oft mit einer grundlegenden Veränderung der Unternehmensorganisation einher. Bevor es jedoch mit konkreten Massnahmen losgeht, brauchen Sie eine intelligente Strategie – Weitsichtigkeit und Umsetzbarkeit sind hier wichtige Voraussetzungen. Noch wichtiger aber ist die Frage der Finanzierung. Gerne teilen wir mit Ihnen drei der wichtigsten Quellen für eine solche Finanzierung: Private Equity, Leasing und Factoring.

 

Kapital: Oberstes Gebot

Wie bereits erwähnt müssen Sie sich bei einer Unternehmenserweiterung um eine Vielzahl von Factoren kümmern. Keiner davon jedoch ist so wichtig wie Kapital. Denn ein grösseres Unternehmen erfordert mehr Personal, welches rekrutiert und eingearbeitet werden muss, sowie gegebenenfalls neue Standorte. Alternativ kann eine Erweiterung auch über zusätzliche Maschinen oder Softwaretechnologien erfolgen. In alle diesen Fällen jedoch bildet das nötige Kapital, um dieses Grossprojekt durch zu setzen, den ersten Schritt.

 

Bevor man einen Ertrag erwirtschaftet, muss investiert werden. Dies mag zunächst desillusionierend erscheinen, vor allem da sich die Anforderungen seitens der Banken an Selbstständige sowie gewerbliche Kunden teilweise drastisch erhöht haben. Es gibt jedoch neben dem „traditionellen“ Kredit von der Bank zahlreiche weitere Möglichkeiten, eine Unternehmenserweiterung erfolgreich komplett zu finanzieren oder den Bankenkredit zumindest zu ergänzen. Im Folgenden wollen wir Ihnen einige dieser Möglichkeiten vorstellen.

 

Beteiligungskapital - Private Enquiry

Besonders für junge Unternehmen eignet sich die Inanspruchnahme von Beteiligungskapital. Worum handelt es sich hierbei? Einfach gesagt erwirbt bei dieser Variante eine Beteiligungsgesellschaft Anteile an Ihrem Unternehmen. Ziel des Investors ist es dabei, den Wert dieser Anteile innerhalb einer bestimmten Laufzeit, welche zu Beginn festgelegt wird, zu steigern.

 

 

Das Beteiligungskapital zählt dabei zum Eigenkapital der Firma. Dieses Kapital muss üblicherweise nicht mit konventionellen Sicherheiten unterlegt werden. Das bedeutet also, dass der Kapitalgeber alle Risiken mitträgt. Die unternehmerische Unabhängigkeit bleibt jedoch nur bei sogenannten „stillen Beteiligungen“ erhalten. Bei „offenen Beteiligungen“ erhält der Investor Kontroll- und Mitspracherechte; Ihr Unternehmen kann dann zwar von seiner Fachkompetenz und beratenden Funktion profitieren, ist aber streng genommen nicht mehr unabhängig.

 

Leasing

Das sogenannte Leasing hat sich besonders in der Automobilbranche etabliert und lässt sich ebenso auf Anlagevermögen (zum Beispiel Maschinen, Kfz, Software, Computer und Immobilien) übertragen: anstatt dieses käuflich zu erwerben, wird es lediglich angemietet. Dadurch werden Geldmittel nicht so sehr eingespart, als vielmehr auf einen längeren Zeitraum verteilt. Des Weiteren lassen sich überhöhte Zinszahlungen vermeiden. Ein wichtiger Vorteil beim Leasing ist die Nutzung der jeweils aktuellsten Technik (weil sie oftmals nach Ablauf der Leasing-Dauer den Vertrag mit einer neuen Maschine verlängern können) sowie eine Verbesserung der Bilanz- und Kapitalstruktur. 

 

Factoring

Beim Factoring verkaufen Sie Forderungen an einen sogenannten Factor, welcher sich im Anschluss selbst um die Eintreibung des Geldes kümmert. Ausserdem wird das Ausfallrisiko komplett auf ihn übertragen.

 

Ein Vorteil ist, dass Kapital unverzüglich zur Verfügung steht und keine Zeit mehr auf die Administration der Rechnungen, Mahnungen etc. verwendet werden muss. Dafür zahlen Sie dem Factor je nach Leistung einen kleinen Prozentbetrag der Forderung, haben jedoch die Möglichkeit, auf finanzielle Mittel eben sofort und nicht erst in einigen Monaten zurückgreifen zu können. Das bietet Ihnen zusätzliche Sicherheiten und erhöht Ihr Eigenkapital. Ausserdem sorgt Factoring für Übersichtlichkeit und Transparenz; bei vielen Kunden, die ihre Rechnungen erst Monate später begleichen, ist eine aufwändige Administration vonnöten – an dieser Stelle lassen sich dank Factoring Zeit und Kosten einsparen.

 

Beteiligungskapital, Leasing oder Factoring?

 

Letzten Endes lässt sich für jedes Unternehmen nur im Einzelfall entscheiden, welche Finanzierungshilfe bei einer Unternehmenserweiterung die beste Alternative ist. Insgesamt jedoch bietet Factoring einen idealen Beitrag zur Geschäftsverbesserung und steht hierbei für Liquiditätsgewinn, Risikoabsicherung und Arbeitsentlastung.

 

Im Gegensatz zu Private Enquiry bleiben Sie unternehmerisch unabhängig, da Sie keine Anteile abgeben. Leasing hingegen belastet die Liquidität eines Unternehmens laufend, und die Vertragslaufzeit muss in jedem Fall eingehalten werden. Factoring kann hier eine lohnende Alternative sein, die Ihnen langfristig viele Vorteile bietet, Sie auch nach Ihrer Unternehmenserweiterung gegen Risiken absichert und weiteres Wachstum gewährleistet.

Svea ist Ihr kompetenter Partner und Unterstützer im Bereich Factoring und unterstützt Sie gerne bei der Finanzierung Ihrer Unternehmenserweiterung. Sie haben noch Fragen? Rufen Sie uns an unter +49 7219 4552 850 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.